Parodontitis ist die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, der im Wesentlichen aus Zahnfleisch, Wurzelhaut und Kieferknochen besteht. Betroffen ist mehr als die Hälfte aller Deutschen über 35 Jahren, mit zunehmendem Alter steigt der Anteil noch an. Man kann also bei Parodontitis durchaus von einer Volkskrankheit sprechen.
2021 wurde eine neue PAR-Richtlinie beschlossen, die dieser Entwicklung Rechnung trägt. Sie ermöglicht Zahnärzten eine verbesserte Parodontitis-Therapie und umfasst mehr Prävention, Aufklärung und Nachsorge. All das wird individuell auf den Patienten abgestimmt werden.
Die Behandlung einer Parodontitis variiert je nach Schwere der Erkrankung. Sie kann eine antiinfektiöse Therapie umfassen, bei der feste Beläge bis unter den Zahnfleischrand entfernt werden, den Einsatz von Antibiotika oder auch einen chirurgischen Eingriff.
Sollten Sie bei sich Anzeichen einer Parodontitis bemerken wie Zahnfleischbluten, gerötetes Zahnfleisch, Mundgeruch oder lockere Zähne, sprechen Sie uns darauf an! Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir eine persönlich auf Sie abgestimmte Parodontitis-Prophylaxe und -Therapie.